Hands on! Mind on!

Weshalb Mitmachausstellungen?

„Als Neurobiologe kann ich nur sagen, dass das Allerwichtigste, das ein Mensch besitzt, und das die Voraussetzung ist, dass er viel lernt und sich später im Leben zurechtfindet, die angeborene Lust am Entdecken und am gemeinsamen Gestalten ist“. Gerald Hüther

Das hat sich die MiMa-Ingelheim auf die Fahnen geschrieben: Wissen mit Herz, Kopf, Hand und Verstand erleben, wahrnehmen, be-greifen im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn:

Ausstellungen für und mit Kindern regen zum Denken, Ausprobieren und Experimentieren an. Vor allem machen sie Spaß, wecken Neugier und Forscherdrang, fördern Aktivität. Im Idealfall nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen.

„Begeisterung ist Dünger für das Gehirn.“ Gerald Hüther

Verein

„Hands on, Mind on!“, unter diesem Motto gibt es seit 2004 in Ingelheim
jährlich eine mehrwöchige Mitmachausstellung, kurz MiMa genannt.

Bis einschließlich 2015 fand sie unter dem Dach der Jugendabteilung der Stadt Ingelheim statt. 2015 gründete sich der Verein Mitmachausstellung e.V. Er organisiert seit 2016
als anerkannter gemeinnütziger Verein die Ausstellung. Jedes Jahr
zu einem neuen Thema, aber nach wie vor mit wesentlicher Förderung der Stadt.

In den jährlichen, interdisziplinären Projekten will mit viel Spaß Kultur und Wissen für
Kinder, Kitas, Schulklassen, anderen Gruppen zum Erlebnis werden. Die jährliche MiMa ist zudem ein lohnendes Ausflugsziel für Familien, aber auch für Erwachsene, die ihrem inneren Kind begegnen möchten.

Die MiMa schafft in ihren Projekten Gelegenheit zur Selbstbildung, denn ihre
Besucher setzen sich aktiv, dynamisch, spielerisch und selbständig mit den
Inhalten des Jahresthemas auseinander.

Die MiMa stellt ihrerseits dafür Räume, Zeit, Materialien, themenzentrierte Projekt-Workshops und kompetente Mitarbeiter zur Verfügung, die helfen Kreativität, Neugier und
Wissensdrang der Besucher zu wecken.

Kooperationspartner sind dabei die Stadt Ingelheim, das Land Rheinland-Pfalz, der Landkreis Mainz-Bingen, sowie örtliche Vereine, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Firmen und Sponsoren.

So wie unser Gehirn beschaffen ist, wird immer dann gelernt, wenn positive Erfahrungen gemacht werden. Dieser Mechanismus ist wesentlich für das Lernen der verschiedensten Dinge, wobei klar sein muss, dass für den Menschen die positive Erfahrung schlechthin in positiven Sozialkontakten besteht (…). Menschliches Lernen vollzieht sich immer schon in der Gemeinschaft, und gemeinschaftliche Aktivitäten bzw. gemeinschaftliches Handeln ist wahrscheinlich der bedeutsamste „Verstärker“.“ (Prof. Dr. Manfred Spitzer, Gehirnforscher, in: Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens, 2006, S. 181)